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24. Juni 2026

Einsamkeit beschleunigt Demenz vermutlich nicht

Eine internationale Langzeitstudie zeigt: Ältere Menschen, die sich einsam fühlen, haben im Schnitt eine etwas schlechtere Gedächtnisleistung. Der entscheidende Befund: Einsamkeit führt jedoch nicht zu einem schnelleren Abbau der Gedächtnisfunktion und beschleunigt somit vermutlich keine Demenz. Das spanische Forschungsteam berichtet über seine Ergebnisse im Fachmagazin Aging & Mental Health.

Über sechs Jahre hinweg analysierten die Forschende europäische Daten und stellten fest, dass Einsamkeit vor allem mit niedrigeren Ausgangswerten im Erinnerungsvermögen verbunden ist – nicht aber mit einer steileren Verschlechterung im Zeitverlauf.

Das Ergebnis unterstreicht die Bedeutung sozialer Faktoren für die kognitive Gesundheit, relativiert jedoch die Annahme, dass Einsamkeit den Demenzverlauf direkt beschleunigt.

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