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8. Oktober 2026
Reicht der Pflege-Nachwuchs in der Schweiz?
Der Fachkräftemangel in der Pflege bleibt eine der grössten Herausforderungen im Schweizer Gesundheitswesen. Der neue Bericht des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums (Obsan) zeigt, dass die Schweiz in den kommenden Jahren deutlich mehr Pflege- und Betreuungspersonal benötigen wird.
Bis 2034 werden voraussichtlich rund ein Drittel der heute tätigen Pflege- und Betreuungspersonen aus dem Beruf ausscheiden. Gleichzeitig steigt der Bedarf an Pflegeleistungen aufgrund der demografischen Entwicklung weiter an. Insgesamt müssen zwischen 2024 und 2034 je nach Szenario rund 89’000 bis 133’000 Stellen neu besetzt werden.
Besonders herausfordernd ist die Situation bei diplomierten Pflegefachpersonen: Die aktuelle Ausbildungstätigkeit in der Schweiz dürfte je nach Szenario lediglich 40 bis 55 Prozent des künftigen Nachwuchsbedarfs decken. Die im Rahmen der Pflegeinitiative gestartete Ausbildungsoffensive soll diese Lücke in den kommenden Jahren verkleinern.
Für die Zukunft sind deshalb verstärkte Anstrengungen in den Bereichen Ausbildung, Personalgewinnung und Berufsverbleib entscheidend.




