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7. September 2026
Schlafmangel bedroht die Selbstständigkeit im Alter
Stürze gehören zu den häufigsten Gründen, weshalb ältere Menschen ihre Selbstständigkeit verlieren und nicht mehr allein zu Hause leben können. Ein oft unterschätzter Risikofaktor dabei ist schlechter Schlaf. Fachleute weisen darauf hin, dass Schlafstörungen im Alter nicht nur die Lebensqualität beeinträchtigen, sondern auch das Risiko für Stürze, Gebrechlichkeit und kognitive Einschränkungen erhöhen.
Schlafprobleme sind weit verbreitet: Das deutsche Ärzteblatt schätzt, dass je nach Definition sind 30 bis 50 Prozent der über 65-Jährigen betroffen sind, in Pflegeeinrichtungen sogar noch mehr. Dennoch werden Schlafstörungen häufig als normale Begleiterscheinung des Alterns abgetan. Dabei können Schlafmangel, nächtliche Wachphasen oder eine unbehandelte Schlafapnoe die Aufmerksamkeit, Reaktionsfähigkeit und körperliche Stabilität deutlich beeinträchtigen.
Gut schlafen bedeutet mehr als Erholung: Es schafft die Grundlage für Sicherheit, Mobilität und Lebensfreude im Alltag. Fachleute empfehlen deshalb, bei älteren Menschen mit Sturzneigung oder zunehmender Unsicherheit auch die Schlafqualität in den Blick zu nehmen. Frühzeitig erkannte und behandelte Schlafstörungen können dazu beitragen, dass Seniorinnen und Senioren länger selbstbestimmt zu Hause leben können.
Wir haben einige Tipps zusammengestellt, die zu einem gesunden und erholsamen Schlaf beitragen können.




