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3. September 2026
Basler Studie: Sensortechnologie mindert das Sturzrisiko
Stürze gehören in Spitälern und Pflegeeinrichtungen zu den häufigsten unerwünschten Ereignissen bei älteren Menschen. Die Folgen können gravierend sein: Verletzungen, längere Spitalaufenthalte oder der endgültige Verlust der Selbstständigkeit. Umso wichtiger sind Lösungen, die gefährliche Situationen frühzeitig erkennen und das Pflegepersonal gezielt unterstützen.
Eine aktuelle Studie der Universitären Altersmedizin Felix Platter (UAFP) in Basel untersuchte, wie unterschiedliche Systeme zur Erkennung von Bettaufstiegen wirken. Verglichen wurden klassische Kontaktmatten mit einem kontaktlosen, radarbasierten Sensorsystem.
Das bemerkenswerte Ergebnis: Bei Patientinnen und Patienten mit Delirium kam es mit dem Radarsystem nur etwa halb so häufig zu Stürzen wie mit herkömmlichen Kontaktmatten. Gleichzeitig reduzierte sich die Zahl der Fehlalarme, was das Pflegepersonal zusätzlich entlastete.
Der entscheidende Vorteil liegt im Zeitpunkt der Warnung. Während Kontaktmatten erst reagieren, wenn eine Person bereits aufsteht oder den Boden berührt, erkennt das Sensorsystem Bewegungsabsichten schon früher. Dadurch gewinnen Pflege- und Betreuungspersonen wertvolle Sekunden, um rechtzeitig Unterstützung anzubieten.




